Dr. Horst Meyberg - Facharzt für Pränataldiagnostik & Frauenheilkunde in Ludwigsburg
Plazentabiopsie / Chorionzottenbiopsie in unserer Praxis in Ludwigsburg

Plazentabiopsie / Chorionzottenbiopsie in unserer Praxis in Ludwigsburg

Bei der Chorionzottenbiopsie (CVS) wird mit einer dünnen Nadel ein ganz kleiner Anteil vom Mutterkuchen unter Ultraschallsicht gewonnen. Ab der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) wird statt von Chorionzottenbiopsie (CVS) von Plazentabiopsie gesprochen. Die Plazenta (Mutterkuchen) und das Baby stammen von der gleichen befruchteten Eizelle ab, deshalb befinden sich in den Zellen des Mutterkuchen exakt die gleichen Erbanlagen (Chromosomen) wie in dem Embryo/Feten. Mit dieser Methode kann daher schon sehr früh in der Schwangerschaft innerhalb von 24 Stunden eine Chromsomenstörung (z.B. Down-Syndrom) ausgeschlossen werden ohne das Kind in der Eiblase zu behelligen.

Wie wird die Plazentabiopsie / Chorionzottenbiopsie (CVS) gemacht?

Es wird wie bei der Chorionzottenbiopsie eine dünne Nadel durch den Bauch der Mutter
eingeführt und unter andauernder Ultraschallsicht wird eine kleine Gewebeprobe angesaugt.
Der Eingriff dauert etwa 1 Minute, danach erfolgt eine ca.15 Minuten dauernde Ruheperiode.
Damit ist der Eingriff beendet.


Was ist nach der Chorionzottenbiopsie (CVS) / Plazentabiopsie zu erwarten?

In der ersten 1-2 Tagen nach dem Eingriff können selten einmal ziehende Unterbauchschmerzen, menstruationsähnliche Beschwerden oder auch eine leichte Schmierblutung auftreten. Diese Symptome sind in aller Regel harmlos und vorübergehend. Sollte, was sehr ungewöhnlich wäre, eine sehr starke Blutung und/oder erhöhte Temperatur auftreten, sollten Sie Dr. Horst Meyberg oder Ihren betreuenden Arzt konsultieren.


Wann kann ich mit dem Ergebnis des Tests rechnen?

Das Ergebnis der Kurzzeitkultur liegt innerhalb von 1 Tag vor, die Langzeitkultur 
folgt nach10 Tagen (Erfassung der Feinstruktur der Chromosomen und Absicherung 
der Kurzzeitkultur).


Welches Risiko ist mit der Chorionzottenbiopsie (CVS) / Plazentabiopsie verbunden?

Das Risiko, durch den Eingriff eine Fehlgeburt zu erleiden, liegt bei 0,2 % und ist damit vergleichbar wie bei der Fruchtwasseruntersuchung in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW). Es sind einige Fälle beschrieben, bei denen es nach einer Chorionzottenbiopsie (CVS) vor der 10. Schwangerschaftswoche (SSW) zu Fehlbildungen an den Fingern und Zehen gekommen ist. Das ist der Grund, weshalb wir die Chorionzottenbiopsie (CVS) niemals vor der 11. Schwangerschaftswoche (SSW) durchführen.

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